Buddha unterm Bodhi Baum, 39 cm
Der Legende nach fand Siddharta Gautama unter einem Bodhi-Baum Selbstverwirklichung und wurde somit zum "Buddha" - dem Erleuchteten
Budda im Bodhi Baum
Der Bodhi Baum ist ein Ableger des Baumes aus Indien, unter dem Buddha vor 2500 Jahren seine Erleuchtung erlangte. Er ist häufig mit bunten Papierstreiben, Gebetsfahnen oder gelben Tüchern geschmückt. Unter einer solchen Pappelfeige, am Ufer des Neranjara Flusses bei Gaya, im heutigen Bihar, erlangte Buddha die vollkommene Erleuchtung. Seit dem heißt der Baum Bodhi-Baum, was soviel wie Baum der Weisheit bedeutet. Zu jedem buddhistischem Tempel gehört mindestens ein Bodhi Baum. Auf dem Tempelgelände wohnen keine Mönche, dennoch übt Wat Phnom ein starke Anziehung aus. Nicht nur Touristen kommen hierher. Diese Pappel-Feige (Ficus religiosa), auch Buddhabaum, Bodhibaum, Bobaum oder Pepulbaum wird in Indien auch Aswattha- oder Pippala-Baum genannt. Sie gehört zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae). Es ist ein schnell wachsender Baum mit Luftwurzeln, der bis zu 30 m hoch werden kann. Die Heimat der Pappelfeige ist Indien und Sri Lanka. Gemäß der buddhistischen Überlieferung erlangte Siddharta Gautama unter einer Pappelfeige sitzend die Erleuchtung (sanskrit: Bodhi) und wurde damit zum Buddha.
Die Pappelfeige gilt seither in der Region als Symbol des Buddha. Oftmals wird sie in Reliefs und Bildern buddhistischer Tempelanlagen dargestellt. Unweit des Ortes der Erleuchtung Buddhas steht im indischen Bodhgaya, dem einstigen Uruvela, neben dem Mahabodhi-Tempel ein angeblicher Nachkomme des ursprünglichen Bodhi-Baums. Als historisch belegt kann gelten, dass ein Zweig des ursprünglichen Baumes während der Missionierungen des indischen Kaiser Ashokas im 3. Jahrhundert v.Chr. nach Sri Lanka gelangte. Der daraus gewachsene Baum, der Sri Mahabodhi, der in der Königstadt Anuradhapura auch heute noch bewundert werden kann, ist ein wichtiger Pilgerort für Buddhisten.
Nachdem der ursprüngliche Erleuchtungsbaum in Bodhgaya durch einen shivaitischen Herrscher gefällt worden war, pflanzte man an seiner Stelle später einen Ableger aus Anuradhapura. Um diesen soll es sich bei dem heute in Bodhgaya stehenden Baum handeln. Auch in Tempelanlagen Südostasiens, beispielsweise den thailändischen Tempeln, ist meist mindestens ein Bodhi-Baum zu finden
Budda
im
Bodhi
Baum
Der
Bodhi
Baum ist ein Ableger des Baumes aus Indien, unter dem Buddha vor 2500 Jahren seine Erleuchtung erlangte. Er ist häufig mit bunten Papierstreiben, Gebetsfahnen oder gelben Tüchern geschmückt.
Unter einer solchen Pappelfeige, am Ufer des Neranjara Flusses bei Gaya, im heutigen Bihar, erlangte Buddha die vollkommene Erleuchtung. Seit dem heißt der Baum
Bodhi-Baum
, was soviel wie Baum der Weisheit bedeutet. Zu jedem buddhistischem Tempel gehört mindestens ein
Bodhi Baum
. Auf dem Tempelgelände wohnen keine Mönche, dennoch übt Wat Phnom ein starke Anziehung aus. Nicht nur Touristen kommen hierher. Diese Pappel-Feige (Ficus religiosa), auch
Buddhabaum
,
Bodhibaum
,
Bobaum
oder
Pepulbaum
wird in Indien auch Aswattha- oder Pippala-Baum genannt. Sie gehört zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae). Es ist ein schnell wachsender Baum mit Luftwurzeln, der bis zu 30 m hoch werden kann. Die Heimat der Pappelfeige ist Indien und Sri Lanka. Gemäß der buddhistischen Überlieferung erlangte Siddharta Gautama unter einer Pappelfeige sitzend die Erleuchtung (sanskrit:
Bodhi
) und wurde damit zum
Buddha
.
Die Pappelfeige gilt seither in der Region als Symbol des
Buddha
. Oftmals wird sie in Reliefs und Bildern buddhistischer Tempelanlagen dargestellt. Unweit des Ortes der Erleuchtung Buddhas steht im indischen Bodhgaya, dem einstigen Uruvela, neben dem Mahabodhi-Tempel ein angeblicher Nachkomme des ursprünglichen
Bodhi-Baums
. Als historisch belegt kann gelten, dass ein Zweig des ursprünglichen Baumes während der Missionierungen des indischen Kaiser Ashokas im 3. Jahrhundert v.Chr. nach Sri Lanka gelangte. Der daraus gewachsene Baum, der Sri Mahabodhi, der in der Königstadt Anuradhapura auch heute noch bewundert werden kann, ist ein wichtiger Pilgerort für Buddhisten.
Nachdem der ursprüngliche Erleuchtungsbaum in Bodhgaya durch einen shivaitischen Herrscher gefällt worden war, pflanzte man an seiner Stelle später einen Ableger aus Anuradhapura. Um diesen soll es sich bei dem heute in Bodhgaya stehenden Baum handeln. Auch in Tempelanlagen Südostasiens, beispielsweise den thailändischen Tempeln, ist meist mindestens ein
Bodhi-Baum
zu finden.